Kitesurfer performen als einzige „Bootsklasse“ im Sturm

Mit satten 35 Knoten Wind zeigte sich die Ostsee am ersten Wettkampftag der Kitesurf-Trophy von seiner harten Seite. 


Nachdem im gestrigen Training ein Höhenrekord von über 15 Metern gemessen wurde (digitale Messung „Woo“) entschied Headjudge Moe Homolla aus Sicherheitsgründen, die Teilnehmer abweichend vom geplanten Team-Format einzeln gegeneinander antreten zu lassen. Mit spektakulären Sprüngen performten die Kitesurfer der Trophy in den ruppigen Bedingungen. 

„Solche Bedingungen – vielleicht nicht ganz so extrem - haben wir uns immer für die Kitesurfer gewünscht. Die für Jeden beeindruckenden 

hohen und weiten Sprünge heute kommen toll bei unseren Besuchern an – man fühlt sich fast wie bei einer Moto-Cross-Show; nur am Wasser“, so Mike Knobloch, Organisationsleiter der Warenmünder Woche. 

Zum Ende der spektakulären Heats in der Disziplin „Big Air“, steigerte sich das Niveau ein weiteres Mal. Style und sichere Landungen saßen trotz trotz extremer Bedingungen. Die Sieger der Big Air Wertung bzw. die Gesamtsiegerehrung findet am Sonntag den 12. Juli um 16.00 Uhr statt. Krönendes Ende des Tages war eine „Supersession“ aller Teilnehmer bei der die einzige angetretene Dame im Feld Sinja Kersberg und der leider aufgrund eines Materialfehlers unglücklich gestürzte Christian Hinrichs eine tolle Windjacke des Sponsors der Warnemünder Woche Marine Pool mit nach Hause nehmen konnten. 

Der Tag klingt aus mit einem Riders Beer in der Sport- und Beacharena und ihrem stylischen Party-Zelt direkt am Strand. Morgen können sich die Sportler ausruhen – es ist schwacher Wind vorhergesagt – Zeit also sich vom heutigen Tag zu erholen. 


Hier findet Ihr EIndrücke vom Tag