Damp (Vor-)Session mit Stefan Permien

Der Countdown läuft! Noch vier Tage bis zum Saisonauftakt der Kitesurf-Trophy in Damp. Wir haben Stefan Permien schon letzte Woche am Strand von Damp getroffen und konnten ihm ein paar Fragen stellen.

KST: Stefan bereitest du dich speziell hier in Damp auf den ersten Tourstopp der Kitesurf-Trophy vor?

 

Stefan: Nee, eigentlich nicht. Ich bin öfter mal hier in Damp. Vor allem bei Südost-Wind gibt es kein Spot in Kiel und dann fahr ich nach Damp. Speziell bereite ich mich sowieso nicht auf Contest vor. Ich geh einfach aufs Wasser und versuche die Bedingungen so gut es geht zu nutzen.

 

KST: Die Kitesurf-Trophy ist das erste mal zu Gast in Damp, ist das eine gute Wahl?

 

Stefan: Dadurch, dass die Trophy immer an einen Spot gebunden ist, muss man natürlich immer ein bisschen Glück mit der Windrichtung haben. Damp ist ein guter Spot zum Kitesurfen: Der Parkplatz ist direkt am Wasser und der Kite kann direkt am Auto aufgebaut werden. Bei östlichen Winden bauen sich schöne Wellen auf, deshalb ist man oft auch mit Windsurfern und Wellenreitern auf dem Wasser. Bei Windstille kann man zur Wakeboard-Anlage fahren und dort ein paar Runden drehen. Insgesamt ein schöner Spot, jetzt nur noch Daumen drücken für die richtige Windrichtung.

 

 

KST: In diesem Jahr gibt es neue Regeln für den Bereich Freestyle – was ist deine Meinung dazu?

 

Stefan: Die ersten zwei PKRA-Stopps wurden bereits mit dem neuen Reglement gefahren. Die Heats sind „knapper“ geworden. Es werden 12 Tricks notiert und die 7 besten Tricks gewertet. Die Judges müssen für jeden Trick jetzt exakt bewerten und für die einzelnen Ausführungen Punkte verteilen. Ich denke für die Judges wird es ein harter Job, aber für uns Fahrer bleibt es ziemlich beim alten.

 

KST: Denkst du, dass die jungen Nachwuchstalente euch „alten Hasen“ bald den Rang ablaufen werden?

 

Stefan: Ich lasse mich überraschen! Ich hoffe vor allem, dass dieses Jahr – nicht so wie 2011 - mehr als nur eine Single-Elimination über den deutschen Meister entscheidet. Ich gehöre mit meinen 26 Jahren schon zum „alten Eisen“, trotzdem bin ich wieder motiviert und freue mich auf die Wettbewerbe.


Vielen Dank für das kleine Interview, wir sehen uns dann am Samstag.

 

Weitere Links:

 

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