So

02

Mai

2010

Erfolgreicher Auftakt in Dahme

Bei schwierigen Windbedingungen aber strahlendem Sonnenschein ist am Wochenende im Ostseebad Dahme die 9. SEAT Kitesurf-Trophy gestartet.

Mehr als 60 der besten Kitesurfer aus ganz Deutschland kämpften in den Disziplinen Freestyle und Race gegeneinander. Die Veranstaltung in Dahme ist der Auftakt zur Deutschen Meisterschaft im Kitesurfen, die im August auf Fehmarn endet.

Der Rendsburger Mario Rodwald machte von Anfang an deutlich, dass er sich auch in diesem Jahr zum vierten Mal den Meistertitel in der Disziplin Freestyle holen will. Er setzte sich in einem schwierigen Finale gegen Niklas Hundgeburth (Berlin) durch. Der Berliner hatte die SEAT Kitesurf-Trophy vor fünf Jahren gewonnen und feierte jetzt mit seinem 2. Platz in Dahme ein spektakuläres Comeback. Niklas Hundgeburth gab sich nach dem Finale ganz cool: „Ich hatte ja genug Zeit zum Trainieren“, sagte er. Mario Rodwald freut sich über den gelungen Start: „Der Wettkampf in Dahme war für mich eine gute Vorbereitung auf den SEAT Kitesurf Worldcup im Juni auf Sylt.“ Auf Platz 3 landete Rick Jensen (22, Lutzhorn).

Für eine Überraschung sorgte auch Anne Valvatne (Eberswalde). Die 28-jährige nahm zum ersten Mal an der Meisterschaftsserie teil und schaffte es auf Platz 1. „Ich kann nicht fassen, dass ich schon beim ersten Mal gewinnen konnte. Aber ich hatte einfach Glück mit den Bedingungen. Beim nächsten Mal wird´s sicher schwieriger.“ Heike Wycisk (37; aus Berlin) landete mit einer überzeugenden Leistung auf dem zweiten Platz, Susanne Brill  (21; aus Kiel) kam auf Platz 3.

Die Junioren, die mit 23 Teilnehmern die größte Startergruppe bildeten, konnten wegen der schlechten Windverhältnisse keine Freestyle-Wettkämpfe starten. In der Disziplin Race fanden dagegen Wertungsläufe statt. Florian Gruber (17, Garmisch-Partenkirchen) demonstrierte in seiner Paradedisziplin absolute Überlegenheit. Mit deutlichem Vorsprung kam er vor Darian Rubbel (18, Steenfeld) und Robin Weißhardt (16, Alfter) ins Ziel.

Beim Race der Herren bewies sich einmal mehr, dass diese Disziplin vor allem etwas für Taktiker und Routiniers ist. Der 32-jährige Gunnar Biniasch aus Bad Soden war der schnellste Kiter in Dahme. Er setzte sich gegen Armin Harich (41, Bad Grassau) und Roy Rodwald (51, Rendsburg).

Das Racing bei den Damen musste wegen schlechter Bedingungen abgesagt werden.

 

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